★ StageCore Magazin · Interview · Artist Feature

Zwischen Tanz-Punk,
Konfetti & guten Zeiten!

Gute Zeiten im Gespräch: Wie aus der Lust, endlich wieder Musik zu machen, eine ostfriesische Band mit eigener Handschrift, viel Energie und einer klaren Botschaft wurde.
StageCore Magazin spricht mit Steppo von Gute Zeiten über die Entstehung der Band, ihren Sound, Ostfriesland, Freundschaft, Bühnenchaos, große Pläne und das Ziel, mit Musik Menschen zusammenzubringen.
📍 Ostfriesland · 🎤 Bandinterview · 🎸 Tanz-Punk · ★ StageCore Magazin

Manchmal entstehen die besten Geschichten nicht aus einem großen Masterplan, sondern aus einer einfachen Idee: endlich wieder Musik machen. Genau so begann die Geschichte von Gute Zeiten.

Was 2023 zunächst aus der Lust heraus entstand, wieder gemeinsam auf der Bühne zu stehen, entwickelte sich zu einer Band mit eigenem Sound, eigener Haltung und einer großen Portion ostfriesischem Lebensgefühl.

Zwischen gut gelauntem Punkrock, Pop, Synthie-Sounds und Rap-Einflüssen hat Gute Zeiten seinen ganz eigenen Platz gefunden. Die Band selbst nennt das augenzwinkernd „Tanzmusik aus der Reihe“ oder schlicht „Tanz-Punk“.

Artist Back · Gute Zeiten

  • Band: Gute Zeiten
  • Gründung: 2023
  • Herkunft: Ostfriesland
  • Besetzung: Steppo · Rainer · Luke · Flo
  • Musik: Tanz-Punk / Punkrock / Pop / Rap-Einflüsse
  • Produktion: Simon
  • Besonderheit: Energie, Humor, Haltung und echte Party-Atmosphäre
  • Aktuelles Projekt: Album „PTBS“
  • Ziel: 2027 erste eigene Vinyl
Gute Zeiten – StageCore Magazin
Gute Zeiten – Ostfriesland, Musik, Freundschaft und jede Menge Energie.
01 · DIE ANFÄNGE

Aus der Lust auf Musik wurde Gute Zeiten

Wie alles 2023 begann

Gute Zeiten ist 2023 eigentlich aus der Laune heraus entstanden, endlich wieder Musik zu machen. Steppo war bereits früher mit seiner damaligen Band Knallfrosch Elektro unterwegs und hatte danach mit Hochstarter ein weiteres Projekt, mit dem zahlreiche Konzerte gespielt wurden.

Auch Luke, der Drummer, hatte richtig Lust, wieder etwas Neues an den Start zu bringen. Gemeinsam holten sie Rainer dazu, der schon seit vielen Jahren Bass spielt. Damit war der Grundstein für Gute Zeiten gelegt.

Noch vor dem ersten Konzert und dem ersten Release wurde allerdings klar, dass noch ein Gitarrist fehlte. Steppo schrieb Flo an, der damals noch bei der Band Janosch spielte. Flo fand die Songs direkt ziemlich cool und hatte Lust, dabei zu sein.

Dann ging alles relativ schnell: Die Band traf sich zum Proben und konnte dank der Vorarbeit kurze Zeit später das erste gemeinsame Konzert im JUZ in Aurich spielen. Kurz darauf erschien auch die erste EP „Hinein ins Weekend Feeling“.

„Damit war der Grundstein für Gute Zeiten gelegt.“
— Gute Zeiten
02 · DER NAME

Warum eigentlich „Gute Zeiten“?

Ein Name aus einer langen Liste – und am Ende genau der richtige

Die Band hat tatsächlich Ewigkeiten darüber gebrainstormt, wie das Projekt heißen könnte. Am Ende gab es eine Liste mit ungefähr 25 verschiedenen Namen – und irgendwo darauf stand auch „Gute Zeiten“.

Der Begriff war zu diesem Zeitpunkt sogar schon im Intro eines Songs der ersten EP verankert. Irgendwann kam der Gedanke: Hey, Gute Zeiten – das ist doch eigentlich gar nicht so schlecht.

Der Name passte zu dem, was die Band machen wollte. In einer Zeit, die nicht immer einfach ist, möchte Gute Zeiten die guten Dinge beleuchten und den Leuten mit den Songs und Konzerten eine gute Zeit bescheren.

Gleichzeitig steckt darin auch der Wunsch nach einer guten oder vielleicht sogar besseren Zeit.

Lustigerweise gab es seitdem durchaus Momente, in denen die Band den Namen am liebsten wieder umgeschmissen hätte. Er strahlt sehr viel Positivität aus und stand der Band in Sachen Kredibilität manchmal ein bisschen im Weg.

Mittlerweile lautet die Devise aber: durchziehen. Denn eigentlich beschreibt der Name immer noch ziemlich gut, was die Musik transportieren soll.

DAS GUTE-GEFÜHL-PRINZIP

Das Grundgefühl soll positiv sein – auch wenn die Songs negative, ernste oder schwierige Themen behandeln.

03 · DIE BAND

Vier Musiker – und ein ziemlich großes Team

Hinter Gute Zeiten steckt mehr als nur eine Band

Die Grundbesetzung von Gute Zeiten besteht aus Rainer am Bass, Luke am Schlagzeug, Flo an der Gitarre und Steppo am Gesang.

Allerdings ist Gute Zeiten eigentlich ein deutlich größeres Team. Ganz wichtig ist Simon, der gemeinsam mit der Band als Produzent an den Songs arbeitet, nach dem richtigen Sound sucht und das Mixing in seinem Studio übernimmt.

Auch innerhalb der Band sind die Aufgaben verteilt: Rainer kümmert sich unter anderem um das Merchandise und dessen Produktion. Flo übernimmt viel Organisatorisches. Luke ist stark in die Produktion und das Arrangement der Songs eingebunden.

Steppo kümmert sich hauptsächlich um Songwriting und Songproduktion, viele organisatorische Abläufe, Buchhaltung und Social Media.

Dazu kommen Submusiker, Diego im Booking, Steffen für die Grafik, Lisa im Bereich Social Media und Moritz für verschiedene Stage-Management-Aufgaben sowie als Sub an Bass und Gitarre.

Man vergisst schnell, dass zu einer Band heute sehr viel mehr gehört, als einfach gemeinsam Musik zu machen. Im Grunde ist es eine komplette kleine Firma mit allem, was dazugehört.

„Deutschlands erstes Rock ’n’ Roll-Startup.“
— Gute Zeiten

Mittlerweile ist die Band allerdings aus dem Startup-Alter heraus – und hat sich deshalb kurzerhand zu „Ostfrieslands letzter Boygroup“ formiert.

04 · FREUNDSCHAFT & NETZWERK

Wenn aus Bekanntschaften eine Band wird

Eigentlich kannten sich die Mitglieder bereits über verschiedene Ecken.

Rainer und Steppo sind schon lange befreundet und hatten durch frühere Projekte und gemeinsame Jams immer wieder musikalisch miteinander zu tun. Luke kennt Steppo aus der Zeit mit Hochstarter. Simon und Diego sind alte Bandkollegen aus der Knallfrosch-Elektro-Zeit.

Lisa und Moritz kamen über Luke zur Band. Flo kennt Steppo ebenfalls schon seit Ewigkeiten.

Ostfriesland hat eine lebendige Musikszene. Die Zahl der Musiker, mit denen es menschlich und musikalisch wirklich passt, ist trotzdem überschaubar.

So entstand Gute Zeiten letztlich aus einem Netzwerk von Menschen, die sich teilweise schon viele Jahre kennen, ähnlich ticken und vor allem eines gemeinsam haben:

„Richtig Bock darauf, Musik zu machen.“
— Gute Zeiten
05 · DER SOUND

Tanzmusik aus der Reihe

Zwischen Punkrock, Pop, Synthies und Rap

Die Band bezeichnet ihre Musik selbst als „Tanzmusik aus der Reihe“ oder einfach als „Tanz-Punk“.

Musikalisch liegt Gute Zeiten irgendwo zwischen gut gelauntem Punkrock und Pop. Es ist nicht ganz Pop-Punk, aber auch kein klassischer Punkrock.

Wichtig ist vor allem, dass die Musik Energie und gute Laune transportiert. Synthie-Sounds gehören genauso dazu wie nachdenklichere oder melancholischere Songs, die trotzdem immer eine ordentliche Portion Energie bekommen.

Schon beim Songwriting stellt sich deshalb häufig die Frage:

DIE LIVE-FRAGE

„Wie wird dieser Song später live funktionieren?“

Denn live zu spielen macht der Band unheimlich viel Spaß. Chaos und Konfetti, eine gemeinsame Party mit den Leuten vor der Bühne und einfach ein guter Abend gehören zum Gute-Zeiten-Gefühl.

Gute Zeiten – Band und Musik
Zwischen Punkrock, Pop, Rap und Synthie-Sounds: Gute Zeiten entwickelt seinen eigenen musikalischen Weg.
06 · MUSIKALISCHE EINFLÜSSE

Vier Musiker, vier musikalische Welten

Die Mitglieder kommen aus ziemlich unterschiedlichen musikalischen Ecken.

Flo hat früher eher Indie-Rock und Indie-Pop gemacht, während Rainer aus dem härteren Punkrock beziehungsweise Punk kommt.

Luke liebt amerikanischen Punk und Pop-Punk à la Blink-182 – und das hört und sieht man ihm definitiv auch an.

Steppo hört dagegen sehr viel moderne Popmusik und Rap, ist aber genauso großer Fan von Oldschool-Hip-Hop.

Das merkt man auch an den Texten und vor allem an der Art, wie sie teilweise performt werden. Viele Passagen sind durchaus Rap-lastig und spielen bewusst mit Elementen aus dem Hip-Hop.

„Jeder bringt einen etwas anderen musikalischen Hintergrund mit – und am Ende landet das alles irgendwo gemeinsam bei Gute Zeiten.“
— Steppo
07 · OSTFRIESLAND

Die Heimat als mentale Basis

Ostfriesland ist mehr als nur die Homebase

Ostfriesland ist für Gute Zeiten als Homebase total wichtig. Die Band versteht sich als Gruppe von Kids vom Dorf.

Auch wenn Luke kein waschechter Ostfriese ist, steckt in Gute Zeiten viel Ostfriesland.

Plattdeutsche Sprüche und die Tasse Tee gehören genauso dazu wie die vielen Ecken und Kanten der Region.

Ostfriesland ist für die Band eine Art mentale Basis, die die Mitglieder als Menschen prägt und dadurch immer wieder ihren Weg in die Songs findet.

Gleichzeitig möchte Gute Zeiten Ostfriesland nicht als etwas Abgeschlossenes verstehen. Die Band möchte die Region ein Stück weit der Welt öffnen und ist offen für unterschiedlichste Menschen, Kulturen und Einflüsse.

„UNS GEHT’S GUT“

Die Idee des Songs: Egal wer du bist, wo du herkommst, wie du aussiehst oder was du kannst – in der Dorfhütte darfst du dich zu Hause fühlen.

08 · LIVE

Ein Konzert ist keine einfache Song-Abfolge

Es ist eine gemeinsame Party

Von Anfang an war der Band wichtig, dass ein Gute-Zeiten-Konzert nicht einfach nur eine Abfolge heruntergespielter Songs ist.

Eine gute Lichtshow, guter Sound, Songs zum Mitsingen, Mitklatschen und Tanzen, Konfetti in der Luft und Nebel am Boden gehören zum Gesamterlebnis.

Am wichtigsten bleibt aber das Lächeln auf den Lippen – bei den Leuten vor der Bühne genauso wie bei der Band selbst.

„Es ist vielmehr eine große gemeinsame Party – und wir sind mittendrin.“
— Gute Zeiten
09 · PUBLIKUMSLIEBLINGE

Wenn wirklich alle mitsingen können

Eine bestimmte Musikrichtung oder einen einzelnen Song als Publikumsliebling herauszustellen, ist schwierig. Das Set besitzt eine bewusste Spannungskurve und vereint die unterschiedlichen Facetten der Musik.

Wenn man allerdings darauf schaut, wann vor der Bühne am meisten getanzt und mitgesungen wird, sind es natürlich die Gute-Laune-Songs.

Aktuell ist „Heute hier, morgen Dorf“ ein gutes Beispiel. Der Song erzählt vom Leben und der Heimat in Ostfriesland.

Der Refrain mit seinem einfachen „Döp, döp, döp, döp“ kann sofort mitgesungen werden – und genau deshalb macht der Song live sowohl der Band als auch dem Publikum viel Spaß.

10 · BÜHNEN & VERANSTALTUNGEN

Von der Festivalbühne bis zur Gartenparty

Gute Zeiten ist bei den Veranstaltungen ausgesprochen flexibel – und genau diese Abwechslung liebt die Band.

Eine große Festivalbühne ist natürlich großartig. Aber genauso charmant kann es sein, auf einer kleinen Nebenbühne zu spielen, auf der niemand so richtig weiß, was ihn erwartet.

Die Band durfte bereits als Vorband von Torfrock spielen und stand dabei vor einer neuen Zielgruppe.

Dazu kamen kleine und größere Festivals in Ostfriesland, Clubshows – teilweise vor ausverkauftem Haus – und sogar Gartenpartys.

WAS ZÄHLT?

Ob große Festivalbühne, kleiner Club, Nebenbühne oder Gartenparty: Wenn die Leute Lust haben, gemeinsam eine gute Zeit zu haben, ist Gute Zeiten dabei.

11 · HIGHLIGHTS

Jeder Gig schreibt seine eigene Geschichte

Den einen schönsten oder emotionalsten Auftritt gibt es für die Band nicht. Bisher hatte jedes Konzert seinen eigenen Moment.

Beim Free4All-Festival kam Olli Bockmist von der Band Ohne Anspruch mit auf die Bühne. Er hatte die zweite Strophe eines Songs geschrieben und performte diese gemeinsam mit der Band.

Beim Stadtfest in Aurich standen plötzlich ganz unterschiedliche Menschen aus dem Gute-Zeiten-Kosmos mit auf der Bühne. Flo konnte nicht dabei sein, sodass unter anderem Produzent Simon und Stage-Manager Moritz an der Gitarre einsprangen.

Genau solche Momente machen die Geschichte der Band aus.

12 · BACKSTAGE

Pannen gehören irgendwie dazu

Und manchmal werden daraus die besten Geschichten

Backstage ist es bei Gute Zeiten eigentlich immer lustig. Pannen gehören sowieso fest dazu.

Die Band vergisst ständig irgendetwas, trifft Leute wieder, gerät in unangenehme oder absurde Situationen und eigentlich geht bei fast jedem Konzert irgendwo etwas schief.

Aber genau das gehört für die Band dazu. Gute Zeiten nimmt sich selbst nicht allzu ernst, bleibt authentisch und scheut sich nicht davor, einfach zu menscheln.

Passenderweise handelt davon sogar einer der Songs:

„Einmal mit Profis“
— Gute Zeiten
13 · RITUALE

Kein Glücksbringer, kein Ritual – bisher

Vor einem Auftritt gibt es bei Gute Zeiten bislang kein festes Ritual.

Meistens ist die Band sowieso ziemlich aufgeregt und bis zur letzten Sekunde damit beschäftigt, noch etwas aufzubauen oder eine der bereits erwähnten Pannen auszumerzen.

VIELLEICHT DOCH EIN RITUAL?

Vielleicht sollte Gute Zeiten tatsächlich einmal über einen kleinen Glücksbringer oder ein eigenes Ritual nachdenken.

14 · FREUNDSCHAFT

Abseits der Bühne einfach ein cooler Haufen

Für Steppo ist die Band tatsächlich einfach ein ziemlich angenehmer Haufen.

Offenheit, gegenseitiges Zuhören und die Freundschaft untereinander sind wichtig. Die Mitglieder treffen sich auch abseits von Konzerten und Proben gerne.

Für Produktionswochenenden fahren sie gemeinsam irgendwo in eine abgelegene Hütte, schotten sich ein bisschen vom Alltag ab, schreiben neue Songs, produzieren und haben dabei eine richtig gute Zeit.

Natürlich darf dabei auch mal das eine oder andere Bierchen oder vielleicht ein Schnaps nicht fehlen.

„Ich glaube, wir sind schon ein ziemlich cooler Haufen.“
— Steppo
15 · HERAUSFORDERUNGEN

Eine Band zu organisieren ist selbst schon ein Projekt

Die bisherige Karriere von Gute Zeiten war eine riesige Ansammlung von Herausforderungen.

Eine der größten besteht darin, dass alle neben der Band ihr eigenes Leben und ihren Beruf haben. Steppo ist als Unternehmer unterwegs, Flo arbeitet in einer Skatehalle und auch Rainer und Luke haben ihre Jobs und Verpflichtungen.

Termine zu finden, an denen alle gleichzeitig können, ist deshalb nicht immer einfach.

Eine wichtige Erkenntnis war außerdem, dass bestimmte Aufgaben eine klare Zuständigkeit brauchen. Sonst gilt schnell:

„Viele Köche verderben den Brei.“

Auch die Identität einer Band muss organisch wachsen. Wer sind wir? Welche Geschichte wollen wir erzählen? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Und wie sollen unsere Songs klingen?

Die Antworten entstehen erst mit der Zeit – in tausenden Stunden gemeinsamer Arbeit.

16 · ERFOLGE & MEILENSTEINE

Viele kleine Schritte – und einige große Momente

Zu den bisherigen Meilensteinen gehört unter anderem der vierte Platz beim Rio-Reiser-Preis.

Dazu kamen der Support für Torfrock und verschiedene Festival-Gigs.

Ein besonderes Projekt war außerdem ein Song für einen Baumarkt. Damit konnte eine große Spendenaktion zugunsten der DKMS unterstützt, Geld für Typisierungsaktionen gesammelt und am Ende eine größere Summe gespendet werden.

Auch die Entwicklung der Hörerschaft bedeutet der Band viel. Neue Releases erreichen teilweise innerhalb kurzer Zeit mehrere Tausend Menschen.

MUSIK KOMMT AN

Für Gute Zeiten sind diese Zahlen kleine Zeichen dafür, dass die eigene Musik tatsächlich bei Menschen ankommt.

17 · DIE BOTSCHAFT

Musik darf Spaß machen – und trotzdem etwas sagen

Musik transportiert unglaublich viele Emotionen. Genau das möchte Gute Zeiten an die Menschen weitergeben.

Dabei darf Musik auch mal anecken.

In „Blaulicht“ geht es um den Umgang mit Drogen und Alkohol. „Alles was wir brauchen“ betrachtet kritisch die Konsumgesellschaft.

Bei „Endlich normale Leute“ geht es um den Wunsch, einfach einmal rauszukommen und für einen Moment in eine vielleicht etwas bessere Welt einzutauchen.

Die Schlagerparodie „Liebhaberei“ steht dagegen ganz klar für Spaß und gute Laune.

Und bei „Standard“ erzählt die Band aus ihrer Jugend und möchte Erinnerungen und Gefühle hervorrufen, die viele Menschen selbst kennen.

„Wenn es uns gelingt, die Emotionen, die wir in unsere Songs stecken, auf unser Publikum zu übertragen – dann haben wir eigentlich genau das erreicht, was wir mit Gute Zeiten erreichen wollen.“
— Steppo
Gute Zeiten – StageCore Magazin Interview
Neue Songs, neue Bühnen und das große Ziel: 2027 soll die erste eigene Vinyl erscheinen.
18 · ZUKUNFT

PTBS, Vinyl und der nächste große Schritt

2027 soll das erste eigene Vinyl-Album kommen

Aktuell möchte die Band zunächst weiter an ihrer Platte „PTBS“ arbeiten. Das steht für „Poptraumatische Belastungsstörung“.

Das große Ziel ist, das Album fertigzustellen und im Frühjahr 2027 die erste eigene Vinyl auf den Markt zu bringen.

Eine große Hilfe ist dabei die Förderung von Let the Bad Times Roll e. V., die die Band bei der Fertigstellung der Platte unterstützt.

Natürlich möchte Gute Zeiten im kommenden Jahr auch wieder einige Festivals spielen, im Winter vielleicht noch ein paar Clubshows mitnehmen und nach Veröffentlichung des Albums richtig damit auf Tour gehen.

DAS ALBUM ALS GESAMTKUNSTWERK

Die Band möchte bewusst eine komplette Platte schaffen – ein Gesamtkunstwerk, das man von vorne bis hinten hören kann.

„Und selbstverständlich irgendwann heftige Rockstars werden. Wie sich das für eine vernünftige Band gehört. 😉“
— Gute Zeiten
19 · LIVE-PLÄNE

Eine bewusste Live-Pause – aber nicht für immer

Live-Gigs sind aktuell etwas rarer gesät, weil der absolute Fokus auf der Arbeit an der Platte liegt.

Ganz ohne Bühne geht es aber natürlich trotzdem nicht. Als nächste Stationen stehen unter anderem Lüchow und die Zuckerfabrik in Rostock auf dem Plan.

Weitere Anfragen liegen bereits auf dem Tisch und werden darauf geprüft, ob sie zeitlich untergebracht werden können.

Für das kommende Jahr ist Booker Diego bereits fleißig in der Akquise. Die Band hofft deshalb, im nächsten Sommer wieder einige Festivals mitzunehmen.

„Der Musiker braucht die Bühne – das hält den Bock oben und macht einfach unfassbar viel Spaß.“
— Gute Zeiten
20 · KONTAKT

Wo findet man Gute Zeiten?

Am zuverlässigsten und wahrscheinlich am facettenreichsten findet man die Band bei Instagram. Dort passiert am meisten und man bekommt den besten Einblick in das aktuelle Geschehen.

Natürlich gibt es auch die Website unter www.gutezeitenmusik.de sowie Auftritte bei TikTok, Facebook, YouTube und den üblichen Plattformen.

Wer Gute Zeiten für ein Konzert buchen möchte, erreicht das Booking am besten per Mail:

BOOKING

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Für alles andere gilt: Einfach eine DM bei Instagram schreiben.

2023 Gründung
4 Bandmitglieder
2027 Vinyl-Ziel
∞ Gute Zeiten
STAGECORE FAZIT

Eine Band, die ihren Namen ernst nimmt

Gute Zeiten ist mehr als vier Musiker, die gemeinsam auf einer Bühne stehen. Hinter der Band steckt ein Netzwerk aus Freundschaften, musikalischen Erfahrungen, Organisation, Produktion und vor allem sehr viel Leidenschaft.

Der Sound bewegt sich bewusst zwischen Punkrock, Pop, Rap und elektronischen Einflüssen. Die Texte dürfen Spaß machen, aber genauso zum Nachdenken bringen.

Und obwohl die Band tief in Ostfriesland verwurzelt ist, steht ihre Tür offen – für unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Geschichten und unterschiedliche musikalische Einflüsse.

Vielleicht ist genau das der Kern von Gute Zeiten: Nicht alles muss perfekt sein. Nicht jeder Abend muss nach Plan laufen. Aber wenn am Ende Menschen gemeinsam feiern, lachen, mitsingen oder vielleicht sogar einen Gedanken mit nach Hause nehmen, dann war es eine gute Zeit.

„Gute Zeiten bedeutet für uns eine Ebene in unserem Leben, die irgendwie immer über allem anderen schwebt – eine Symbiose aus Freundschaft, Hobby, Auftrag und Ventil.“
— Gute Zeiten

Artist Back · Gute Zeiten

  • Band: Gute Zeiten
  • Herkunft: Ostfriesland
  • Musik: Tanz-Punk · Punkrock · Pop · Rap-Einflüsse
  • Besetzung: Steppo · Rainer · Luke · Flo
  • Produktion: Simon
  • Aktuelles Album: „PTBS – Poptraumatische Belastungsstörung“
  • Geplante Vinyl: Frühjahr 2027
  • Booking: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
  • Website: www.gutezeitenmusik.de
  • Redaktion: StageCore Magazin

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